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Check: Unsere Maßnahmen

Mit diesem Onlinecheck werfen Sie einen prüfenden Blick auf Ihr Azubimarketing. Welche Maßnahmen nutzen Sie, um Jugendliche anzusprechen und für eine Ausbildung zu gewinnen? Welche Maßnahmen könnten Sie sich vorstellen zu nutzen? Und wie können diese bewertet werden?
Der Onlinecheck basiert auf dem Leitfaden 2 der Azubimarketingmappe (siehe Box). Er ist mehrstufig aufgebaut, weil er verschiedene Inhalte des Leitfadens miteinander verbindet. In fünf Schritten zeigen wir Ihnen, wie es um Ihre Azubiansprache bestellt ist. Ein paar Tipps, welche Maßnahmen für Sie interessant wären, gibt es ebenfalls.

So geht's

  1. Fünf Maßnahmen auswählen
  2. Maßnahmenverteilung sehen
  3. Handlungsnotwendigkeit feststellen
  4. Prioritäten erkennen
  5. Hilfreiche Maßnahmenvorschläge erhalten

Jetzt starten

Erster Schritt: Unsere Maßnahmen

In der linken Box sind 21 gängige Maßnahmen des Azubimarketings. Wählen Sie fünf aus, die Sie entweder bereits einsetzen oder aber gerne einsetzen würden, weil Sie denken, es wären für Sie passende Maßnahmen.

Zum zweiten Schritt

Zweiter Schritt: Unsere Maßnahmen im Azubimarketing-Haus

Sie haben eben fünf Maßnahmen ausgewählt. Im Azubimarketing-Haus finden Sie diese Maßnahmen einzelnen Räumen sowie dem Fundament und dem Dach zugeordnet. Zentral für das Azubimarketing sollten stets Praktika und eine Azubiwebsite sein, deshalb bilden sie das Fundament. Die einzelnen Räume sind hauptsächlich unterschiedlichen Zielgruppen zuzuordnen. Im zweiten Schritt sehen Sie, was Sie mit Ihren Maßnahmen abdecken und was nicht.

Soziale Medien

1. Hoher Informationsgehalt

2. Zielgruppe Schüler

3. Zielgruppe Eltern

4. Zielgruppe Lehrer

5. Wichtigste Maßnahmen

6. Alternative Zielgruppen

Praktikum / Azubiseite

Zum dritten Schritt

Dritter Schritt: Im Azubimarketing-Haus – was fehlt?

Ihre Maßnahmen erreichen die gewünschten Zielgruppen und haben einen hohen Informationsgehalt? Die wichtigsten Maßnahmen haben Sie ebenso im Blick wie die sozialen Medien? Im dritten Schritt erkennen Sie, wie es um Ihre Maßnahmen bestellt ist. Tun Sie genug, ist das Feld grün hinterlegt. Haben Sie noch Möglichkeiten, sich zu verbessern, wird das Feld rot hinterlegt. Schauen Sie sich das Azubimarketing-Haus in Ruhe an.

OK
Fail

Soziale Medien

1. Hoher Informationsgehalt

2. Zielgruppe Schüler

3. Zielgruppe Eltern

4. Zielgruppe Lehrer

5. Wichtigste Maßnahmen

6. Alternative Zielgruppen

Praktikum / Azubiseite

Zum vierten Schritt

Vierter Schritt: Die Maßnahmentreppe

Wer heute erfolgreich Jugendliche ansprechen und für eine Ausbildung begeistern will, muss sich etwas einfallen lassen. Die Maßnahmentreppe verdeutlicht, wie weit Sie mit den gewählten Maßnahmen den potenziellen Azubis von morgen entgegenkommen und wo Sie noch etwas tun sollten. Grün sagt Ihnen, dass Sie dafür bereits genug tun. Rot steht für Handlungsbedarf. Am wichtigsten sind die Maßnahmen der Stufe 1, dann der Stufe 2 und so weiter. Die Treppe priorisiert Ihnen also auch Ihre künftigen Aktivitäten rund um das Azubimarketing. Was Sie konkret machen können, sehen Sie in der anschließenden Auswertung.

OK
Fail
People
Arrow
Speaker

Stufe 6

Stufe 5

Stufe 4

Stufe 3

Stufe 2

Stufe 1

Stufe 6: Nutzen Sie soziale Medien – unter anderem zur Kontaktpflege?

Stufe 5: Maßnahmen für alternative Zielgruppen?

Stufe 4: Maßnahmen, um Eltern und Lehrer zu erreichen?

Stufe 3: Maßnahmen, um Schüler anzusprechen?

Stufe 2: Kontakte in Schulen/Kooperationen?

Stufe 1: Praktika und Azubiseite?

Zum fünften Schritt: Auswertung

Fünfter Schritt: Empfehlenswerte Maßnahmen

Die roten Treppenstufen der Maßnahmentreppe haben Sie gesehen. Um Ihr Ausbildungsmarketing noch wirkungsvoller zu machen und alle Zielgruppen ansprechen zu können, haben wir ein paar Tipps für Sie. Außerdem gibt es weitere Maßnahmen, die für Sie interessant sein dürften. Wenn Sie über weitere Maßnahmen nachdenken, fangen Sie bei der niedrigsten Stufe an und arbeiten sich hoch. Je wichtiger die Maßnahme oder die anvisierte Zielgruppe ist, desto niedriger ist ihre Stufe.

Praktikum und Azubiwebsite

Praktika anzubieten und eine aussagekräftige Azubiwebsite zu haben ist heutzutage unverzichtbar, wenn Sie Jugendliche erreichen und Auszubildende finden wollen. Praktika bieten Ihnen die Möglichkeit, schon früh mögliche Auszubildende kennenzulernen. Andersherum bekommt der Jugendliche, der sich zu dem Zeitpunkt am Anfang seiner Berufsorientierung befindet, erste Einblicke in die Arbeitswelt. Er – und Sie genauso – können sehen, ob eine Ausbildung in Ihrem Unternehmen, mit der Arbeitsatmosphäre, den Kollegen und in diesem Ausbildungsberuf das Richtige ist. Wenn er Sie und Sie ihn überzeugen, dann sollten Sie am Ende des Praktikums auch mit ihm über eine mögliche Ausbildung in Zukunft sprechen – und anschließend den Kontakt halten.

Weil Praktika so wichtig sind, gibt es innerhalb der Ausbildungsmappe einen eigenen Leitfaden, der sich mit dem Schülerpraktikum beschäftigt. Dort finden Sie hilfreiche Tipps, Checklisten und ein nützliches Schema, wie Ihr Praktikum ablaufen könnte. Die Mappe mit den vier Leitfäden können Sie hier bestellen.

Die meisten Jugendlichen informieren sich im Internet über Ausbildungsberufe und auszubildende Unternehmen. Sie bemängeln jedoch häufig, dass die zur Verfügung gestellten Informationen ungenügend und wenig hilfreich sind. Da liegt Ihre Chance! Wenn Sie auf Ihrer Unternehmenswebsite einen eigenen Bereich zum Thema Ausbildung besitzen oder auch eine eigene Azubiwebsite mit informativen Inhalten, guten Einblicken und angemessener Ansprache, werden Sie für die Jugendlichen besonders interessant. Obgleich für viele kleinere Betriebe das Arbeiten mit Websites ungewohnt ist, kann man doch inzwischen leicht entsprechende Seiten anlegen – ohne großen Aufwand und ohne große Kosten.

Gehen Sie mal auf www.rkw-azubimarketing-unternehmensbeispiele.de. Diese Website haben wir als Azubiseite konzipiert. Und zwar mit einem Homepagebaukasten, den wirklich jeder bedienen kann. Solche Baukästen werden zahlreich angeboten und sind einfach und ohne Programmier- oder sonstige spezielle Kenntnisse handhabbar – mit brauchbaren Ergebnissen, wie wir finden. Zwei fiktive Unternehmen zeigen Ihnen dort, wie eine solche Azubiseite aufgebaut sein kann.

Beide Maßnahmen sind fundamental für jedes Ausbildungsmarketing, das sagten wir Ihnen schon. Auch der Azubiseite haben wir deshalb besonderes Augenmerk gewidmet. Den Leitfaden zur Ansprache von Jugendlichen finden Sie ebenso in der Azubimarketingmappe, die Sie hier bestellen können.

Kontakte in Schulen und Kooperationen

Kontakte in Schulen zu haben oder gar eine Schulkooperation eingegangen zu sein ist Gold wert. Nirgendwo sonst können Sie derart unmittelbar Kontakte zu Schülern, Lehrern und auch Eltern aufnehmen. Zudem ist eine Schulkooperation die ideale Basis für weitere Maßnahmen. Hier eine Übersicht zur Schulkooperation als Maßnahme:

Schulkooperation

Was? Ausbildungsberufe vorstellen, Einblicke in den Betrieb geben, Bewerbertrainings durchführen, Fragen rund um die Ausbildung und Berufswahl beantworten.

Wie? Suchen Sie Kontakt zu den Schulen Ihrer Umgebung. Erst einmal grundsätzlich beim Schulleiter anfragen, anschließend die infrage kommenden Lehrer der geeigneten Klassen kontaktieren. Gemeinsame Überlegungen, wie man zusammenarbeiten kann, bereiten den Weg. Unter Umständen geht es aber auch einfacher: Oftmals unterstützen oder koordinieren die Kammern Bildungspartnerschaften mit Schulen – diese Möglichkeit sollten Sie nutzen. Die darüber zustande kommenden Kooperationen sind langfristig angelegt und beruhen auf einem Kooperationsvertrag, in dem alle Einzelheiten der Zusammenarbeit schriftlich und verbindlich festgehalten werden. Es werden Verantwortliche genannt, die für regelmäßigen Austausch sorgen. Sehr informativ dazu: das „Handbuch Bildungspartnerschaften“ der HWK Karlsruhe.

Aufwand? Bis eine Schulkooperation steht, kann längere Zeit vergehen. Es muss viel besprochen und abgestimmt werden, so dass gerade am Anfang der Aufwand hoch ist. Mit dem Fuß in der Tür und entsprechenden Absprachen wird der Aufwand geringer. Vier einstündige Termine in der Schule pro Jahr bringen Sie schon weiter.

Kosten? Keine. Vielleicht zusätzliches Informationsmaterial oder Firmenpräsente zur Erinnerung.

Vorteile? Der Klassenraum als Bühne. Gespräche über und Argumente für einen Ausbildungsberuf schon in der Phase der Berufsorientierung. Sie können bei den Schülern frühzeitig Interesse an einer Ausbildung bei Ihnen wecken.

Nachteile? Hoher Aufwand, hohe „Streuverluste“, weil in der frühen Phase der Berufsorientierung angesiedelt.

Statement: Schulkooperationen – wenn sie einmal angelaufen sind – sind fruchtbar und bieten die Möglichkeit, mit Schülern, Lehrern und Eltern (über Elternabende) gleichermaßen in Kontakt zu treten.

Maßnahmen, um Schüler anzusprechen

Abgesehen von Praktika und einer Azubiseite – zwei Drittel Ihrer Maßnahmen sollte sich an Schüler richten, denn es ist Ihre primäre Zielgruppe für eine Ausbildung. Maßnahmen gibt es zahlreiche, jedoch macht eine hohe Zahl diese auch beliebig. Deshalb stellen wir Ihnen drei Maßnahmen vor, die Sie weiterbringen können – weil Sie gut umsetzbar und erfolgversprechend sind:

Azubi-Speed-Dating

Was? Zehn Minuten Zeit, in der sich Unternehmen und Jugendlicher kennenlernen – und dann kommt der nächste Jugendliche. Es geht aber auch umgekehrt: Unternehmens-Speed-Dating gibt es ebenfalls.

Wie? Informieren Sie sich, ob Ihre IHK oder HWK Azubi-Speed-Datings anbietet und durchführt. Alternativ können Sie auch in Schulen aktiv werden. Idealerweise im Rahmen einer Schulkooperation. Erkundigen Sie sich, was Klassenlehrer der achten und neunten Klassen davon halten.

Aufwand? Wenn es angeboten wird, nur die Zeit für die Veranstaltung. Wenn Sie es selbst organisieren wollen im Rahmen einer Klassenpatenschaft oder in einer Schule, rechnen Sie mit mehreren Gesprächen, bis alles steht.

Kosten? Ihnen entstehen keine Kosten oder Teilnahmegebühren.

Vorteile? Gerade bei den angebotenen Veranstaltungen wenig zeitlicher Aufwand und die Möglichkeit, ein Dutzend Jugendlicher kennenzulernen und deren Interesse zu wecken.

Nachteile? Zehn Minuten Zeit ist wenig, um alle wichtigen Informationen weiterzugeben. Daher: Anschlussgespräche anbieten, Einladungen aussprechen, z. B. zu einer Betriebsbesichtigung oder einem Schnuppertag.

Statement: Sehr in Mode, weil effektiv – mit den Kammern.

Betriebserkundung

Was? Theorie und Praxis vereint in einem Klassenausflug – oder auch unabhängig davon – mit konkreten Übungen im Betrieb.

Wie? Auch hierbei wäre eine Schulkooperation oder eine Klassenpatenschaft hilfreich. Kleine Aufgaben praktischer Natur, witzige Anekdoten, Einblicke in den Arbeitsalltag und die Möglichkeit, über alles zu reden und Fragen zu stellen, wechseln sich ab. Das Erlebnis steht für die Jugendlichen im Vordergrund.

Aufwand? Der Aufwand ist etwas höher. Erst recht, wenn gar keine Kontakte bestehen. Die Planung und Abstimmung kostet Zeit. Binden Sie Mitarbeiter – oder noch besser – Ihre Auszubildenden ein, denen die Arbeit an diesem Projekt Spaß machen würde.

Kosten? Gegebenenfalls für Essen und Getränke. Eventuell für weitere Informationen, die Sie Ihren Besuchern mit auf den Weg geben können – zur Orientierung und als Visitenkarte Ihres Unternehmens.

Vorteile? Jugendliche sind begeisterungsfähig. Wenn es Ihnen gelingt, mit Ihren Aufgaben und Ihren Erzählungen die Schüler zu begeistern, sind die nächsten Praktikanten oder auch Auszubildenden nicht mehr weit. Nebenbei kostenlose Imagepflege.

Nachteile? Etwas zeitintensivere Maßnahme. Der Erfolg hängt sehr davon ab, wie Sie sich und Ihren Betrieb verkaufen können.

Statement: Eine Maßnahme nicht nur für Schüler. Nutzen Sie sie, um auch mit den Lehrern besser ins Gespräch zu kommen. Lehrer sind dankbar für die Möglichkeiten eines solchen Ausflugs.

Maßnahmen, um Eltern und Lehrer zu erreichen

Denken Sie bei Ihrem Ausbildungsmarketing nicht nur an die Jugendlichen. Besonders die Eltern haben einen großen Einfluss auf ihre Kinder bei der Berufsorientierung. Nicht selten hört man von Ausbildern, die endgültige Entscheidung für eine Ausbildung bei sich im Unternehmen fiel durch die Eltern, weil sie vom Unternehmen überzeugt waren. Aber auch die Stimme der Lehrer hat Gewicht. Hier sind zwei Maßnahmen, die Ihnen helfen können, sich diesen beiden Zielgruppen zu nähern:

Stellenanzeigen in lokalen Printmedien

Was? Anzeigenschaltungen in regionalen und lokalen Medien wie Wochenzeitungen oder Anzeigenblättern oder im Regionalteil größerer Zeitungen.

Wie? Erstellen Sie eine Stellenanzeige, die Ihrer Zielgruppe entspricht – in diesem Fall zusätzlich den Eltern. Informieren Sie sich über das Internet und über die Mediadaten, über die Anzeigenpreise und was Sie wie und wann liefern müssen.

Aufwand? Für das Erstellen der Anzeige sollten Sie genügend Zeit einplanen. Auch für eine mögliche Gestaltung extern. Sie benötigen Vorlauf.

Kosten? Anzeigen in Printmedien kosten Geld. Schauen Sie sich gut an, welche Formate für Sie infrage kommen. Die Mediadaten und die Anzeigenstaffelungen helfen Ihnen weiter.

Vorteile? Klassische Anzeigen in Zeitungen erreichen vermehrt die Eltern der Jugendlichen als Leserkreis und können daher einen zusätzlichen indirekten Effekt entwickeln.

Nachteile? Große Anzeigen sind teuer. Sie erreichen viele Leser, aber ob die richtigen dabei sind, wissen Sie nicht. Die Streuverluste können demnach sehr groß sein.

Statement: Mit dieser Maßnahme haben Sie wahrscheinlich selbst schon Erfahrungen gemacht. Bedenken Sie aber: Allzu viele Alternativen, die Eltern anzusprechen, gibt es nicht. Nach wie vor betrachten Eltern und Schüler die klassische Stellenanzeige als einen wichtigen Informationskanal (der schnurstracks auf Ihre Website führt).

Betriebserkundung

Was? Theorie und Praxis vereint in einem Klassenausflug – oder auch unabhängig davon – mit konkreten Übungen im Betrieb.

Wie? Auch hierbei wäre eine Schulkooperation oder eine Klassenpatenschaft hilfreich. Kleine Aufgaben praktischer Natur, witzige Anekdoten, Einblicke in den Arbeitsalltag und die Möglichkeit, über alles zu reden und Fragen zu stellen, wechseln sich ab. Das Erlebnis steht für die Jugendlichen im Vordergrund.

Aufwand? Der Aufwand ist etwas höher. Erst recht, wenn gar keine Kontakte bestehen. Die Planung und Abstimmung kostet Zeit. Binden Sie Mitarbeiter – oder noch besser – Ihre Auszubildenden ein, denen die Arbeit an diesem Projekt Spaß machen würde.

Kosten? Gegebenenfalls für Essen und Getränke. Eventuell für weitere Informationen, die Sie Ihren Besuchern mit auf den Weg geben können – zur Orientierung und als Visitenkarte Ihres Unternehmens.

Vorteile? Jugendliche sind begeisterungsfähig. Wenn es Ihnen gelingt, mit Ihren Aufgaben und Ihren Erzählungen die Schüler zu begeistern, sind die nächsten Praktikanten oder auch Auszubildenden nicht mehr weit. Nebenbei kostenlose Imagepflege.

Nachteile? Etwas zeitintensivere Maßnahme. Der Erfolg hängt sehr davon ab, wie Sie sich und Ihren Betrieb verkaufen können.

Statement: Eine Maßnahme nicht nur für Schüler. Nutzen Sie sie, um auch mit den Lehrern besser ins Gespräch zu kommen. Lehrer sind dankbar für die Möglichkeiten eines solchen Ausflugs.

Mit Lehrern können Sie natürlich auch gut im Rahmen einer Schulkooperation oder einer Klassenpatenschaft ins Gespräch kommen. Nutzen Sie daher ihre schulischen Kontakte, aber laden Sie Eltern und Lehrer auch stets zu Veranstaltungen ein (Tag der offenen Tür beispielsweise, oder bieten Sie eine Betriebsbesichtigung an) oder seien Sie selbst auf Veranstaltungen wie einer Ausbildungsmesse oder einer Azubitour dabei. Dort sind häufig Eltern und Lehrer mit dabei und begleiten ihre Kinder beziehungsweise Schüler.

Maßnahmen für alternative Zielgruppen

Leistungsschwächere Schüler, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Studienabbrecher, Behinderte – sie alle bringen ähnlich gute Voraussetzungen mit, um in Ihrem Betrieb eine Ausbildung zu beginnen. Und sie sind meistens sehr motiviert – wenn Sie Ihnen die Gelegenheit dazu einräumen. Eine Maßnahme könnten Sie daher in Ihr Azubimarketingmix aufnehmen, um speziell einen anderen Personenkreis anzusprechen:
Aktionstag mit Zielgruppenfokus

Was? Schwimmen Sie gegen den Strom und sprechen Sie diejenigen an, die sonst häufiger vernachlässigt werden – mit einer Veranstaltung im Sinne eines Aktionstages. Bekannteste Beispiele: der Girls‘ Day und der Boys‘ Day.

Wie? Beim Girls‘ Day oder Boys‘ Day fangen Sie mit dem Eintrag auf der Website dieser Aktion an. Denken Sie auch über Migranten, ältere Ausbildungskandidaten und andere Zielgruppen nach. Informieren Sie sich im regionalen Umfeld über mögliche Vereine und Einrichtungen etc., die Sie dafür gewinnen können. Sie brauchen allerdings Aufmerksamkeit und ein ähnliches Konzept wie bei einer Betriebserkundung.

Aufwand? Höherer Aufwand, da verschiedene Aufgaben zu bewältigen sind, ehe ein solcher Aktionstag steht.

Kosten? Ohne Informationsmaterial, Verpflegung, Marketingbudget kommen Sie nicht aus – ähnlich wie bei der Betriebserkundung.

Vorteile? Eine solche Veranstaltung kostet Zeit und Geld. Allerdings: Gerade solche Veranstaltungen bringen Ihnen mediale Aufmerksamkeit; es lohnt sich in dem Fall auch, Pressearbeit zu leisten. Laden Sie Journalisten der regionalen Medien und der Regionalteile überregionaler Medien ein. Sie werden sehen, dass Sie Pressebesuch bekommen werden. Außerdem erschließen Sie sich neue Zielgruppen, denen Sie eine Chance geben sollten.

Nachteile? Verlangt viel Zeit und Engagement. Eventuell nicht für jeden Betrieb umsetzbar.

Statement: Wenn Sie sich intensiver mit alternativen Zielgruppen auseinandersetzen wollen, ist diese Maßnahme ein guter Weg. Sie knüpfen Kontakte zu Einrichtungen, zu lokalen Medien und nicht zuletzt zu einer neuen Zielgruppe.

Häufig helfen Ihnen aber auch Flyer weiter, auf denen Sie konkret auf eine Zielgruppe eingehen. Suchen Sie nach Vereinen etc., mit denen Sie sich darüber austauschen können.

Soziale Medien – ja oder nein?

Es ist fast eine Gretchenfrage des Azubimarketings: Wie halten Sie es mit den sozialen Medien? Die Verwendung sozialer Medien für das Azubimarketing ist tatsächlich umstritten. Das Hauptargument dagegen lautet: Für Jugendliche sind soziale Medien wie Facebook in der Hauptsache nur ein Medium für Kontakte, nicht aber zur Informationsbeschaffung. Genau hier liegt aber gleichsam ein Argument dafür: Gerade dann, wenn man mit den Jugendlichen, die beispielsweise ein Praktikum gemacht haben, in Verbindung bleiben möchte, eignen sich soziale Medien hervorragend.

Schauen Sie sich dafür ruhig die Leitfäden 2 und 3 unserer Ausbildungsmappe ein. Dort diskutieren wir den Einsatz sozialer Medien ebenso wie die Notwendigkeit, mit seinen Praktikanten in Kontakt zu bleiben. Hier kommen Sie zu den Leitfäden.

Unsere Empfehlung: Ein soziales Medium zu bespielen, um es als Kommunikationsplattform zu verwenden, ist mit nicht zu großem Aufwand verbunden und hilft Ihnen, mit potenziellen Auszubildenden von morgen in Verbindung zu bleiben – was in Zeiten des Fachkräftemangels und mangelnder Nachwuchskräfte wichtiger geworden ist denn je.

Ihr Ausbildungsmarketing ist gut, wie es ist

Ihnen braucht man nichts mehr zu sagen und nichts zu raten: Mit Ihrem Ausbildungsmarketing sind sie gut aufgestellt für die Zukunft und haben sicherlich Erfolg bei der Rekrutierung Ihrer Nachwuchskräfte. Herzlichen Glückwunsch!

Wir hoffen, der Quickcheck hat Ihnen neue Impulse und Anregungen geben können. Wenn Sie die Beispiele gut, die Leitfäden hilfreich finden oder Fragen an uns haben, bei denen wir Ihnen weiterhelfen können: Wir freuen uns über jeden Kontakt und jeglichen Austausch mit Ihnen.

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Bruno Pusch

Referent

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